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Newsletter 4-2008

Der Apothekerverband Brandenburg
wünscht Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

1. Vor der Entscheidung des EuGH
Apotheker setzen auf persönliche Verantwortung für die Arzneiversorgung

Der Europäische Gerichtshof muss in den nächsten Monaten entscheiden, ob das in Deutschland bestehende Fremdbesitzverbot bei Apotheken gegen die europäischen Vorschriften über die Niederlassungsfreiheit verstößt.

Im Kern lässt sich der Rechtsstreit vor dem EuGH auf die Frage reduzieren, ob das nationale Fremdbesitzverbot zum Schutz der Gesundheit nützlich und erforderlich ist.Gibt es zwingende Gründe des Allgemeininteresses, wäre das Thema von den nationalen Gesundheitssystemen zu regeln. Wie der EuGH entscheidet, ist offen.

Am 16. Dezember 2008 hält der Generalanwalt Yves Bot am EuGH sein Schlussplädoyer zu der Frage, ob in Deutschland künftig weiterhin nur Apotheker eine Apotheke (einschließlich drei Filialapotheken) betreiben dürfen oder beispielsweise auch Kapitalgesellschaften. Mit einer Entscheidung des Gerichtshofes über dieses Fremdbesitzverbot wird frühestens im Frühjahr 2009 gerechnet. In der Regel folgt der EuGH dem Generalanwalt - allerdings nicht immer.

Bei der mehr als siebenstündigen mündlichen Verhandlung im September vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) wurden die Bundesregierung und Deutschlands unabhängige Apotheken von zahlreichen anderen EU-Mitgliedsstaaten deutlich unterstützt. Den Argumentationen des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), der Apothekerkammer des Saarlandes, der klagenden Apotheker und der Bundesregierung pflichteten Spanien, Frankreich, Italien, Österreich, Griechenland, Lettland und Irland bei.

Der DAV-Vorsitzende Hermann Stefan Keller sagte nach der Sitzung in Luxemburg: "Es geht um einen Paradigmenwechsel, der nicht nur für uns Apotheker, sondern besonders für die deutschen und europäischen Verbraucher schwerste Nachteile bringen könnte. Wenn nach der Energieversorgung nun auch die Gesundheitsversorgung in die Hände von Konzernen geriete, wären die Unabhängigkeit und Qualität der Versorgung mit Medikamenten in Deutschland massiv gefährdet."

Auch Dr. Andrea Lorenz, die Vorsitzende des Apothekerverbandes Brandenburg betont: "Das deutsche Fremdbesitzverbot schützt die Verbraucher. Die freiberufliche Unabhängigkeit von Apothekerinnen und Apothekern in Deutschland und den meisten anderen europäischen Ländern steht für ein Höchstmaß an persönlicher Verantwortung in der Arzneiversorgung.

Wir sind überzeugt, dass der EuGH die Argumente genau abwägen und zu einer Entscheidung für die nationale Verantwortung bei der Gesundheitsversorgung kommen wird." Keller warnte davor, die Konzerninteressen über die Bedürfnisse von Verbrauchern und Patienten zu stellen: "Hier geht es nicht um Markt und Vertrieb, sondern um Menschen."

Apotheker fordern Konzentration auf den Patientenschutz

Die deutschen Apothekerinnen und Apotheker unterstützen die Forderung von Margaret Chan, Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation WHO, aus den dramatischen Folgen der Finanz- und Bankenkrise umgehend Lehren zu ziehen.

"Die seit Jahren von interessierten Kreisen via Brüssel und Luxemburg angeheizte Debatte um eine Liberalisierung der Gesundheits- und Arzneimittelversorgung zeigt heute, mit welchen tatsächlichen Zielen Konzerne den gesunden Menschenverstand ausschalten wollen", sagt Heinz-Günter Wolf, Präsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. "Verbraucher- und Patientenschutz sind oberste Pflicht. Davon darf die Politik angesichts der jüngsten Erkenntnisse nicht abrücken."

"Zunächst dem freien Spiel der Kräfte alles unterzuordnen, bis dieselben Kräfte nach dem rettenden Staat rufen, würde im Gesundheitssystem tödlich enden", folgert Wolf. Es geht nach Auffassung des ABDA-Präsidenten darum, "Versorgung auch in Zukunft zu sichern und nicht auch noch die Gesundheit der Menschen an die Renditeziele einzelner vermeintlicher Gesundheitskonzerne und Unternehmerfamilien zu knüpfen".

Die deutsche Apotheke sei ein gutes Beispiel, dass persönliche Verantwortung eine entscheidende Größe in der Gesundheitsversorgung sein muss. Wolf: "Der mit seinem Hab und Gut haftende Apotheker ist das Fundament für die Versorgung der Zukunft. Zwar versprechen uns Konzerne eine schöne, heile Welt. Doch wenn daraus nichts wird, dürfen deren Überreste dann wieder die Gesellschaft und der Staat verwalten."

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2. Apotheken wollen Präventionsangebote ausbauen

Die Apotheken wollen sich stärker an der Gesundheitsprävention der Bürger beteiligen und erwarten dafür Geld von den Krankenkassen. Erste Gespräche mit den Kassen liefen bereits, teilte die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) bereits am 25. August in Berlin mit. Bisher habe es gelegentlich Kampagnen etwa zur Blutzuckerkontrolle - z.B. vom 13. bis 17. Oktober in Brandenburger Apotheken - oder zur Ernährungsberatung gegeben. Diese Angebote sollen ausgebaut und dauerhaft eingerichtet werden. Nach Erkenntnissen des Verbandes kümmert sich etwa jeder dritte Bundesbürger nicht um seine Gesundheit.

Die Präventionsmuffel treiben keinen Sport, achten nicht auf gesunde Ernährung und kümmern sich nicht um regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen. Besonders ältere Menschen fühlten sich in Fragen der Krankheitsvorsorge schlecht informiert. Jeder dritte Deutsche gibt an, nicht zu wissen, wie er Krankheiten vermeiden kann. Michael Klauß, Geschäftsführer des Apothekerverbandes Brandenburg rät: "Wer sich durch das Thema Krankheitsvorsorge überfordert fühlt und wissen möchte, was er individuell tun kann, sollte sich in der Apotheke beraten lassen."

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3. Apotheker warnen vor Chaos bei Rabattverträgen

AVB-Vorsitzende Dr. Lorenz fordert von Kassen mehr Sorgfalt

Angesichts der jüngsten Abschlüsse von Rabattverträgen fordern die Apotheker eine verlässlichere Vorgehensweise der Krankenkassen. Die Kassen müssten die Folgen der Verträge für die Patienten stärker berücksichtigen und bereits bekannte Probleme bei den aktuellen Ausschreibungen lösen.

"Wir hoffen, dass es nicht erneut zum Chaos kommt. Die Rabattverträge dürfen nicht länger die Versorgung der Patienten beeinträchtigen und müssen in den Apotheken leichter durchführbar sein", forderte Dr. Andrea Lorenz bei der letzten Mitgliederversammlung des Apothekerverbandes Brandenburg im November 2008 in Potsdam.

In ihrer Rede wies Dr. Lorenz darauf hin, dass auf die Bedürfnisse von Patienten, die Lieferfähigkeit der Hersteller und den zusätzlichen Aufwand in den Apotheken derzeit kaum Rücksicht genommen werde. "Wir haben die Rabattverträge mit Leben erfüllt und wollen sie auch weiter umsetzen", sagte der AVB-Vorsitzende zur Rolle der Apotheker. Trotzdem werde man auch weiterhin konstruktiv und kritisch auf die bestehenden Probleme aufmerksam machen und dabei die Interessen der Apothekenkunden vertreten.

Rabattverträge bleiben erklärungsbedürftig

Umfrage: Apotheken müssen häufig Logistikprobleme lösen

So sind die Anlaufschwierigkeiten bei der Umsetzung der Rabattverträge zwar behoben, doch in den Apotheken sorgen Erklärungsbedarf und Logistikprobleme weiterhin für einen erheblichen Zusatzaufwand. Das ergab eine bislang unveröffentlichte Umfrage in mehr als 200 Apotheken, die im Auftrag des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) durchgeführt wurde. "Die Apotheken erklären den Patienten, welche Rabattarzneimittel ihre Kassen für sie vorgesehen haben und warum diese Medikamente manchmal nicht sofort verfügbar sind", sagt DAV-Vorsitzender Hermann S. Keller. "Wir setzen die Rabattverträge konsequent um und leisten damit unseren Beitrag zur Dämpfung der Ausgabensteigerungen."

Von den mehr als 200 befragten Apotheken gaben 63 Prozent an, die Rabattarzneimittel seien "gelegentlich" nicht lieferbar. Bei 33 Prozent waren sie sogar "häufig" nicht lieferbar. In 67 Prozent der befragten Apotheken reagierten Patienten "mit Unkenntnis" auf die Rabattverträge. In 94 Prozent der Apotheken waren Patienten sogar "unzufrieden". Aufgrund der Umsetzung der Rabattverträge haben sich die Wartezeiten in 79 Prozent der Apotheken "häufig" verlängert, in 19 Prozent der Apotheken "gelegentlich".

Derzeit gibt es knapp 25.000 Rabattarzneimittel, die mithilfe von 19 Millionen Datensätzen in der Apothekensoftware verarbeitet werden. Die meisten der 215 Krankenkassen sowie mehr als 100 Hersteller haben Rabattverträge abgeschlossen.

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4. Apotheken-Notdienst mobil unter 22 8 33 zu erreichen

Rufnummer jederzeit auch im Land Brandenburg verfügbar

Auch in Brandenburg können Verbraucher bei ihrer Suche nach einer Nacht- und Notdienstapotheke die neue mobile Rufnummer 22 8 33 nutzen. Dieser neue Service wird vom Apothekerverband Brandenburg unterstützt und macht es möglich, immer und überall die nächste dienstbereite Notdienst-Apotheke zu finden. Über die 22 8 33 ist der Dienst jederzeit erreichbar - und das zu vergleichsweise günstigen Gebühren. Der Service funktioniert durch die Eingabe von Postleitzahl und/oder Ort.

"Verbraucher im Land Brandenburg profitieren von der Servicebereitschaft der Apotheken auch an Sonn- und Feiertagen sowie im Nacht- und Notdienst", sagt Dr. Andrea Lorenz, Vorsitzende des Apothekerverbandes Brandenburg. Anders als bisher vereint die Nummer gleich mehrere Dienste. Dr. Lorenz: "Immer mehr Menschen informieren sich per Handy über den Nacht- und Notdienst. Es ist wichtig, dass Verbraucher jetzt auch mobil eine Hotline anwählen können, ohne Gefahr zu laufen, horrende Gebühren zahlen zu müssen."

Ob mit einem kurzen Anruf, per Text-SMS oder mobilem Internetzugriff - der Apotheken-Notdienstfinder der 22 8 33 ist rund um die Uhr auch unterwegs für maximal 69 ct/Min/SMS bundesweit erreichbar:

  • per Anruf von jedem Handy bundesweit ohne Vorwahl (69 ct/Min)
  • bei einem Anruf der 0137 888 22 8 33 aus dem deutschen Festnetz (50 ct/Min)
  • per SMS mit "apo" an die 22 8 33 von jedem Handy (69 ct/SMS)

Mobile Web-User surfen unter www.22833.mobi zur Notdienst-Apotheke im Land Brandenburg und können diese unkompliziert lokalisieren und ggf. direkt vorab Kontakt zur jeweiligen Apotheke aufnehmen. Im Internet finden Webnutzer die Daten wie gewohnt unter www.aponet.de bzw. www.avb-brb.de!

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5. Breite Koalition gegen Arzneimittelvertrieb über Drogerien

Über alle politischen Parteien hinweg gibt es eine breite Koalition gegen den Internetversand von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln und den Vertrieb von Medikamenten über Drogerien. Entsprechend äußerten sich Politiker anlässlich des Deutschen Apothekertags in München bereits im September.

So warnte Marlies Volkmer MdB (SPD), Mitglied des Bundestagsausschusses für Gesundheit: "Jede Instanz, die zwischen der Abgabe durch die Apotheke und den Empfang durch den Patienten steht, erhöht das Risiko."
Pick up-Stellen in Drogerien kritisieren auch andere Politiker. "Der Arzneimittelbestell- und -abholdienst, der von einigen Drogeriemärkten in Zusammenarbeit mit Versandapotheken angeboten wird, führt zu einer McDonaldisierung mit hohem Gefährdungspotenzial", so Klaus Ernst, MdB, Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Bundestagsfraktion Die Linke und Mitglied des Bundestagsausschusses für Gesundheit. "Es kann nicht angehen, dass die Apotheker eine Vielzahl von Verpflichtungen erfüllen müssen, während Drogerien sich zwar den Anschein einer Apotheke geben, aber diese Pflichten nicht erfüllen", führte Daniel Bahr MdB, Gesundheitspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion der FDP in einem Grußwort aus.

Auch im Gesundheitsausschuss des Bundesrates stimmten am 3. Dezember 2008 zehn Länder für den Antrag Bayerns und Sachsens, den Versandhandel mit Arzneimitteln auf das europarechtlich gebotene Maß zurückzuführen. Der Entwurf eines "Gesetzes zur Rückführung des Versandhandels mit Arzneimitteln auf das europarechtlich gebotene Maß" wird am 19. Dezember 2008 beraten - der Gesundheitsausschuss wird die Annahme empfehlen.

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6. Kurznachrichten

6.1. Apotheken: 15 Millionen Rezepturen pro Jahr auf Rezept

Individuell in der Apotheke hergestellte Rezepturen sind unverzichtbar. Sie schließen Lücken in der Therapie von Patienten, für die es keine oder nicht die richtigen industriellen Arznei-mittel gibt. Jährlich werden in öffentlichen Apotheken etwa 10 Millionen patientenindividuelle Salben, Kapseln oder Lösungen für gesetzlich Versicherte hergestellt. "Die Herstellung von Rezepturen ist integraler Bestandteil unseres Berufs, auch wenn es sich in den meisten Fällen nicht rechnet", sagt Frank Fürstenberg, stellvertretender Vorsitzender des Apothekerverbandes Brandenburg. "Wir Apotheker nehmen unsere Verantwortung als Heilberufler wahr und versorgen die Bevölkerung schnell mit den individuell notwendigen Arzneimitteln."

Neben diesen 10 Millionen allgemeinen Rezepturen werden etwa 5 Millionen Spezialrezep-turen, wie Zytostatika oder Ernährungslösungen, unter hohem technischen und organisa-torischen Aufwand von spezialisierten Apotheken hergestellt. Kinder und Krebspatienten profitieren besonders von den maßgeschneiderten Medikamenten, wenn sich die Dosierung nach dem individuellen Gewicht, der Körperoberfläche oder dem Alter richtet.

Zusätzlich zu diesen 15 Millionen Rezepturen, die von Ärzten für gesetzlich Versicherte ver-schrieben werden, stellen Apotheken weitere Rezepturen her, etwa für Privatversicherte oder auf Wunsch eines Verbrauchers. Um die Qualität der Rezepturen zu sichern, haben die Apotheker Rezeptur-Leitlinien, Standardrezepturen und Ringversuche zur Qualitätskontrolle erarbeitet.

6.2. Apotheken untersuchen Blutproben sehr zuverlässig

Blutuntersuchungen in Apotheken sind sehr zuverlässig. Dies bestätigen die drei Ringversuche des Zentrallaboratoriums Deutscher Apotheker e.V. (ZL) des ersten Halbjahrs 2008. 395 der 405 teilnehmenden Apotheken erhielten ein Zertifikat, das den Apotheken bescheinigte, dass die von ihnen ermittelten Messwerte innerhalb der maximal zulässigen Abweichung vom Zielwert lag. Die Apotheken untersuchten zwei vorgegebene Kontroll-proben auf Glucose, die Lipidwerte Gesamtcholesterin, HDL-Cholesterin und Triglyceride, drei Leberenzyme sowie den HBA1c-Wert, der für Diabetiker wichtig ist. Die Teilnahme am Ringversuch war für die Apotheken freiwillig.

"Screenings und Früherkennungsuntersuchungen sind eine wichtige Leistung der Apotheken im Bereich der Prävention. Die aktuellen Ringversuche zeigen, dass Patienten auf die Untersuchungen in der Apotheke vertrauen können", so Professor Manfred Schubert-Zsilavecz, wissenschaftlicher Leiter des ZLs. Seit 1999 wertete das ZL insgesamt 21 Ringversuche zu Blutuntersuchungen aus. Schubert- Zsilavecz: "Die Ergebnisse haben sich seitdem kontinuierlich verbessert."

6.3. Apotheke attraktiver als Internet, Supermarkt und Katalog

Repräsentative Umfrage unterstreicht Bedeutung inhabergeführter Versorgung

Die wohnortnahe und inhabergeführte Apotheke ist für die Verbraucher der attraktivste Ort, um sich mit Arzneimitteln zu versorgen. Die Apotheke liegt mit weitem Abstand vor dem Internet, dem Supermarkt und dem Katalog. Das ergibt eine repräsentative Umfrage des Marketing-Magazins "Horizont" (39/2008). Die Autoren hatten die Attraktivität unter-schiedlicher Vertriebswege - unabhängig von der geltenden Rechtslage - in einer Umfrage unter 1.000 Verbrauchern ermittelt.

"Die Verbraucher machen offenbar sehr gute Erfahrungen in der Apotheke ihres Vertrauens.
Es gibt kein Vertrauen für andere Vertriebswege", kommentiert Michael Klauß, Geschäftsführer des Apothekerverbandes Brandenburg, das Ergebnis. "Jedes Lob muss Ansporn sein, die wohnortnahe und patientenorientierte Arzneimittelversorgung weiter zu verbessern." Täglich besuchen rund 4 Millionen Menschen in Deutschland eine der 21.500 Apotheken.

Auf einer Skala von 1 (gar nicht attraktiv) bis 5 (sehr attraktiv) erzielten die Apotheken einen Wert von 4,20 Punkten. Während die Kategorie Arztpraxis/Klinik (3,42) relativ nah dahinter liegt, folgen Reformhaus (2,45), Internet (2,03), Supermarkt (1,86) und Katalog (1,69) mit weitem Abstand. Bei einem Wert von 4,24 Punkten liegen Apotheken in der Gunst der 14- bis 29-Jährigen sogar noch über dem Durchschnitt. 30- bis 49-Jährige (4,17) und Über-50-Jährige (4,20) komplettieren das gute Gesamtbild.

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Aktuelles

07.06.2017
Tag der Apotheke am 7. Juni 2017
Derzeit gibt es gut 20.000 Apotheken in Deutschland. Mit 24 Apotheken auf 100.000 Einwohner liegt die Bundesrepublik zwar unter dem EU-Durchschnitt von 31, aber eine flächendeckende Versorgung zwischen Sylt und Bodensee wird gewährleistet.
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31.03.2017
Apotheker kritisieren Blockadehaltung der Bundes-SPD im Koalitionsausschuss
Der Apothekerverband Brandenburg e.V. (AVB) stellt sich die Frage, welche Interessen die Bundes-SPD mit ihrer Blockadehaltung beim Versandhandelsverbot mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln eigentlich vertritt. Im Verhandlungsmarathon des Koalitions
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23.12.2016
Apotheken sind immer für Sie da: Dank Nacht- und Notdienst rund um die Uhr – auch an Feiertagen
Die Dienstbereitschaft einer Notdienst-Apotheke dauert grundsätzlich 24 Stunden. Zu den Feiertagen und in den Weihnachtsferien ist die Erreichbarkeit einer Notdienstapotheke zu Hause oder unterwegs besonders wichtig.
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19.12.2016
Apotheken sichern - Patientenschutz stärken
Die Apothekerinnen und Apotheker begrüßen die gemeinsame Position zum Versandhandelsverbot verschreibungspflichtiger Arzneimittel mit dem Landesverband der Freien Berufe Land Brandenburg e.V.
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17.11.2016
Apotheker geben immer weniger Antibiotika ab
In den öffentlichen Apotheken im Land Brandenburg geben die Apothekerinnen und Apotheker immer weniger Antibiotika an ihre Patienten ab: Im Jahr 2015 gut 14 Prozent weniger als noch zehn Jahre zuvor.
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