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Newsletter 4-2009
Spruch des Monats:
Jeder hat irgendwo eine gesunde Stelle.
Robert Louis Balfour Stevenson, Erzähler


1. Das Urteil des EuGH:
Die inhabergeführte Apotheke bleibt zum Wohl der Kunden und Patienten erhalten

Das deutsche Fremdbesitzverbot an Apotheken ist ohne Wenn und Aber mit dem Europarecht vereinbar. Dies bestätigte der Europäische Gerichtshof am 19. Mai in einer lange erwarteten Entscheidung. Damit bleiben Apothekenketten in Deutschland auch in Zukunft verboten.

Während der Kurs der Celesio-Aktien (dem Eigentümer von DocMorris) an den Börsen mit empfindlichen Einbrüchen reagierte, begrüßten die Handelspartner der Apotheken das klare und eindeutige Votum der höchsten europäischen Richter. Pro Generika, der Branchenverband der Generikahersteller in Deutschland, betonte, dass nur unabhängige Apotheken die unabhängige Beratungsqualität bieten können, die für das besondere Gut Arzneimittel dringend erforderlich ist. Der Verband forschender Arzneimittelhersteller (VFA) bezeichnete den Richterspruch als Sieg für das Patienteninteresse.

Dr. Andrea Lorenz, Vorsitzende des Apothekerverbandes Brandenburg begrüßte das Urteil mit folgenden Worten: "Das ist ein guter Tag für den Verbraucher- und Patientenschutz in Deutschland und Europa. Denn das Fremdbesitzverbot sichert die fachlich qualifizierte Betreuung der Patienten in Arzneimittelfragen durch unabhängige und freiberufliche Apothekerinnen und Apotheker."

Das bewährte deutsche Apothekensystem ist weltweit anerkannt: 4 Millionen Menschen werden täglich in rund 21.600 unabhängigen Apotheken mit mehr als 145.000 Mitarbeitern versorgt.

Das Urteil ist eine Bestätigung der besonderen gesundheits- und sozialpolitischen Rolle der freiberuflichen Apotheke und ein bedeutendes Signal für Freiberuflichkeit und Selbstverwaltung insgesamt. Dr. Lorenz: "Die Entscheidung des EuGH bestätigt die Bundes-regierung und den Gesetzgeber in ihrem Bekenntnis zum bestehenden Apothekenwesen und den Freien Berufen."

Aus dem Urteil des EuGH zum deutschen Verbot von Fremdbesitz an Apotheken:
"Die Art. 43 EG und 48 EG stehen einer nationalen Regelung wie der in den Ausgangsverfahren fraglichen nicht entgegen, die Personen, die keine Apotheker sind, den Besitz und den Betrieb von Apotheken verwehrt."

Der Europäische Gerichtshof hat damit die Stellung der deutschen Apotheker bestätigt und Discountketten verboten. Der Besitz und Betrieb von Apotheken dürfe auch weiterhin studierten Pharmazeuten vorbehalten werden. Kapitalgesellschaften wie der Internetapotheke Doc Morris bleibt der Aufbau einer Kette in Eigenregie verwehrt.

Die Bundesregierung begrüßte das Urteil. Es schaffe "Rechtsklarheit", sagte Bundes-gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD). Dagegen zeigte sich die Regierung des Saarlandes enttäuscht. Das Verwaltungsgericht in Saarbrücken hatte sich im März 2007 an die obersten EU-Richter gewandt. Hintergrund war, dass die Landesregierung der Kapitalgesellschaft Doc Morris 2006 das Betreiben einer Apotheke genehmigt hatte. Dagegen hatten mehrere Apotheker geklagt.

Die obersten EU-Richter räumten ein, das aus dem Jahr 1960 stammende deutsche Apothekengesetz schränke die Niederlassungs- und Kapitalfreiheiten in der EU ein. Es besagt, dass nur Pharmazeuten mit Kammerzulassung Apotheken betreiben dürfen ("Fremdbesitzverbot") und auch nur maximal drei Filialen ("Mehrbesitzverbot").

Qualitativ hochwertige Arzneimittelversorgung als Ziel

Diese Beschränkungen ließen sich jedoch mit dem Ziel rechtfertigen, eine sichere und qualitativ hochwertige Arzneimittelversorgung der Bevölkerung sicherzustellen, hieß es in der Urteilsbegründung. Bei einem Berufsapotheker sei stärker als bei einer Kapitalgesellschaft davon auszugehen, "dass er die Apotheke nicht nur aus rein wirtschaftlichen Zwecken betreibt, sondern auch unter einem beruflich-fachlichen Blickwinkel".

Gleichzeitig urteilten die Richter in einem ähnlich gelagerten Streitfall, dass auch Italien seinen Apothekenmarkt nicht öffnen muss. Die Europäische Kommission hatte Rom vor dem EuGH wegen Verstoßes gegen die EU-Binnenmarktregeln verklagt.

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2. Tag der Apotheke am 18.06.09 unter dem Motto "Von klein auf in besten Händen"

Kinder profitieren besonders von wohnortnahen Apotheken - 900.000 individuelle Rezepturen für Kinder

In jeder Apotheke lösen Eltern pro Jahr durchschnittlich 1.350 Rezepte von Kinderärzten ein. Hinzu kommen weitere Rezepte anderer Arztgruppen für Kinder. Für Eltern sind die Informationen des Apothekers besonders wichtig. Er kann im Gespräch zum Beispiel den Umgang mit Dosierhilfen für Säfte oder Inhalationsgeräten demonstrieren. "Vor allem in der Selbstmedikation ist die Beratung durch den Apotheker für Eltern unersetzbar", so Martina Klauß, zweite stellvertretende Vorsitzende des Apothekerverbandes Brandenburg. Familien mit Kindern profitieren auch besonders vom wohnortnahen Apothekennotdienst: Im Jahr 2008 stellten Kinderärzte mehr als 300.000 Rezepte mit einem "noctu"-Vermerk aus. Diese Rezepte werden vor allem während des Apothekennotdienstes eingelöst.

Die knapp 7.000 Kinderärzte verordneten im Jahr 2008 etwa 50 Millionen Arzneimittel. Davon waren gut 900.000 Arzneimittel individuell in der Apotheke angefertigte Rezepturen.

Dies wertete das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut (DAPI) im Auftrag der Bundesapothekerkammer aus. Kinder bekommen vor allem Medikamente gegen Husten und Erkältung (7 Mio. Packungen im Jahr 2008), Schnupfen (5 Mio. Packungen) und Antibiotika (4 Mio. Packungen) verordnet. Weitere häufige Anwendungsgebiete sind Entzündungen und Schmerzen, Asthma und Verdauungsprobleme. Augenarzneimittel, Arzneimittel gegen die Aufmerksamkeitsstörung ADHS und Vitamine werden ebenfalls häufig von Kinderärzten verordnet.

Jedes dritte Kind braucht Rezeptur-Arzneimittel

Für jedes dritte Kind hat eine Apotheke schon einmal eine individuelle Rezeptur angefertigt. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen infas-Umfrage bei 3.200 Eltern im Auftrag der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. "Rezepturen sind auch heute noch unersetzlich, denn sie ergänzen das Sortiment der industriell hergestellten Präparate", so Martina Klauß. Der Apotheker kann Rezepturen anfertigen, bei denen die Hilfsstoffe und die Dosierung auf das Kind abgestimmt sind. Bei schlechtem Gesundheitszustand des Kindes sind Rezepturen noch wichtiger: Jedes zweite Kind, dessen Eltern in der Umfrage den Gesundheitszustand als schlecht oder sehr schlecht einschätzen, braucht individuell angefertigte Medikamente. Das gilt auch für Kinder mit einer allergischen Erkrankung wie Neurodermitis.

Spitzenreiter bei den Rezepturen sind laut infas-Umfrage Cremes oder Salben. Sie machen 83 Prozent aller Rezepturen aus. Für weitere 17 Prozent (Mehrfachnennung) der Kinder hat schon einmal eine Apotheke einen Saft oder eine andere Flüssigkeit angefertigt. Für jedes achte Kind mit einer chronischen Erkrankung, außer Allergie oder Übergewicht, stellt der Apotheker Kapseln her. Durch die Kapselherstellung in der Apotheke ist es möglich, dem Kind Tabletten und andere feste Arzneimittel für Erwachsene in einer geringeren Dosierung zu verabreichen.

Das Motto des Tags der Apotheke am 18. Juni 2009 lautete "Von klein auf in besten Händen". Im Fokus stand dabei die Gesundheit von Kindern.

Eltern geben Apotheken Spitzennoten - Große Zufriedenheit mit Gesundheitsversorgung der Kinder

Eltern sind mit der Gesundheitsversorgung ihrer Kinder sehr zufrieden und vergeben die Schulnote 2,0. Apotheken nehmen dabei eine Spitzenposition ein, sie werden durch-schnittlich mit der Schulnote 1,8 bewertet. Dies ist ein Ergebnis einer repräsentativen infas-Umfrage bei 3.200 Eltern im Auftrag der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Die gute Bewertung der Apotheken ist unabhängig vom Einkommen oder davon, ob eine Familie im Stadtzentrum wohnt, am Stadtrand oder in ländlichen Regionen. "Wir freuen uns über das Vertrauen der Eltern. Wir ruhen uns aber nicht darauf aus, sondern wollen noch besser werden", so Martina Klauß.

Etwas schlechter als die Apotheken bewerten Eltern die Gesundheitsversorgung ihrer Kinder allgemein. Je kränker das Kind ist, desto schlechter wird seine Gesundheitsversorgung eingeschätzt. Eltern, die den Gesundheitszustand ihres Kindes als sehr gut empfinden, vergeben die Schulnote 1,8. Ist der Gesundheitszustand schlecht, sinkt die Bewertung auf 2,9. Ob das Kind privat oder gesetzlich versichert ist, spielt keine große Rolle für die Bewertung: Eltern privat versicherter Kinder bewerten die gesamte Gesundheitsversorgung mit der Schulnote 1,9; Eltern gesetzlich versicherter Kinder mit 2,1. Spitzenverdiener sind mit der Gesundheitsversorgung ihres Kindes etwas zufriedener als Geringverdiener.

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3. Fortbildungskongress Pharmacon
Apotheker setzen auf Qualitätswettbewerb

Verbraucher und Patienten erwarten viel von Apothekern - zu Recht. "Wir Apotheker sind für viele Patienten ein wichtiger Ansprechpartner bei allen Fragen rund um Arzneimittel, Gesundheit und Prävention. Als Heilberufler arbeiten wir daran, täglich besser zu werden und stellen uns dem Qualitätswettbewerb", so Olaf Behrendt, Mitglied des Vorstandes des Apothekerverbandes Brandenburg, anläßlich des internationalen Fortbildungskongresses Pharmacon Anfang Juni. Neben rund 600 deutschen Apothekerinnen und Apothekern bildeten sich Teilnehmer aus Österreich, Schweiz, Italien und Polen in Meran fort. Ein Schwerpunkt des Fortbildungskongresses war die Arzneitherapie im Kindesalter . Behrendt: "Wir engagieren uns gezielt in den Bereichen, die einen hohen Nutzwert für die Patienten haben." Die Themen Kindergesundheit und Arzneimittel für Kinder standen im Fokus des bundesweiten Tags der Apotheke am 18. Juni 2009.

Die Bundesapothekerkammer hat kürzlich die Inhalte ihrer Weiterbildungsbereiche "Ernährungsberatung" sowie "Prävention und Gesundheitsförderung" aktualisiert. So schwer es für Verbraucher und Patienten ist mit langjährigen, womöglich gesundheitsschädlichen Gewohnheiten zu brechen, so wichtig ist die fachmännische und heilberufliche Unterstützung. Ein Schwerpunkt der Apothekerweiterbildung ist deshalb die Motivation der Patienten, damit Apothekenteams eine nachhaltige Verhaltensänderung der Patienten unterstützen können.

Jenseits der Kompetenz als Arzneifachleute können Apotheken durch zusätzlich qualitätsgesteuerte Angebote ihre Rolle als verlässliche und vertrauenswürdige Ansprechpartner ausbauen. Vor kurzem hat die Bundesapothekerkammer ein bundeseinheitliches Qualitätssiegel für Apotheken etabliert.

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4. Kurznachrichten

Girls' Day
Rund 10.000 wohnortnahe Ausbildungsplätze in Apotheken

Apotheken bilden rund 10.000 junge Menschen aus. "Junge Frauen finden in Apotheken hoch qualifizierte und familienfreundliche Ausbildungsplätze", so Michael Klauß, Geschäftsführer des Apothekerverbandes Brandenburg. Flexible Arbeitszeiten, wohnortnahe Arbeitgeber und die Möglichkeit des Wiedereinstiegs nach der Familienpause machen pharmazeutische Berufe vor allem für Frauen interessant. Klauß: "Im Beratungsgespräch sind nicht nur wissenschaftliche Kompetenz, sondern vor allem kommunikative Fähigkeiten gefragt. Hier sind Mädchen oft im Vorteil." Der Frauenanteil der 148.000 Arbeitsplätze liegt bei etwa 85 Prozent. In den vergangenen Jahren nahm die Zahl der Arbeitsplätze in den Apotheken leicht zu. Besonders in ländlichen Gebieten sind die Arbeitsbedingungen für Angestellte sehr gut. Wer Apotheker/in werden will, muss ein vierjähriges Universitätsstudium und anschließend ein einjähriges Praktikum absolvieren. Die Ausbildung zu anderen Apothekenberufen wie PTA (Pharmazeutisch-Technische Assistenten) und PKA (Pharmazeutisch- Kaufmännische Angestellte) dauert drei Jahre.

Immer mehr Apothekerinnen in Apotheken
Wohnortnahe, familienfreundliche und hochqualifizierte Arbeitsplätze

Der Anteil der Apothekerinnen in den Apotheken steigt auf einen neuen Rekordwert. Die Frauenquote unter den 48.030 Pharmazeuten, die in Apotheken arbeiten, liegt nunmehr bei 68,5 Prozent (Stand: Ende 2008). Fünf Jahre zuvor lag der Anteil bei 62,9 Prozent, vor zehn Jahren bei 62,6 Prozent. Mit einem Anteil von 45,9 Prozent ist etwa die Hälfte aller Apothekeninhaber weiblich - eine der höchsten Frauenquoten unter den selbständigen Frei- und Heilberuflern in Deutschland. Darauf weist die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hin. Wohnortnahe Arbeitsplätze und Teilzeitoptionen in den Apotheken erlauben vielen Frauen, Familie und Beruf in Einklang zu bringen. Insgesamt sind von allen 57.353 berufstätigen Apothekern in Deutschland 66,8 Prozent weiblich. Die Frauenquote unter den Krankenhausapothekern liegt bei 60,3 Prozent; mit 57,8 Prozent ist sie unter den Apothekern in Industrie, Verwaltung, Wissenschaft und Fach-organisationen am geringsten. In den öffentlichen Apotheken ist sie dagegen mit 68,5 Prozent am höchsten. Die rund 21.600 Apotheken im gesamten Bundesgebiet bieten insgesamt mehr als 145.000 hoch qualifizierte Arbeitsplätze.

Zusammen beschäftigen die inhabergeführten Apotheken mehr Menschen als pharma-zeutische Industrie (127.000) und Großhandel (12.000) zusammen.

APOTHEKENZAHL: 3000 Filialapotheken

Im ersten Quartal hat die Zahl der Filialapotheken in Deutschland erstmals die 3000er-Marke erreicht. Damit sind 14 Prozent aller Apotheken in Deutschland Filialen, wobei 1850 Apotheker eine Filiale, 407 Apotheker zwei Filialen und 112 Apotheker drei Filialen betreiben. 16.209 Apothekeninhaber haben nur eine Apotheke. Dies geht aus aktuellen Zahlen der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hervor. Insgesamt sank im ersten Quartal die Zahl der Apotheken in Deutschland: Mit 21.578 Apotheken gibt es 24 Apotheken weniger als Ende 2008. Zum 31. März gab es 18.578 Haupt- beziehungsweise Einzelapotheken, 173 weniger als zum Jahreswechsel. 186 Hauptapotheken wurden abgemeldet, 60 Prozent davon wurden laut ABDA in Filial-apotheken umgewandelt. Deren Zahl stieg netto um 149. Nur 13 Einzelapotheken wurde neu eröffnet.

APOTHEKENPERSONAL: Krise gefährdet PKA-Jobs

Die Finanzkrise könnte in den Apotheken als erstes die Pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten (PKA) treffen. "In wirtschaftlich schwierigen Zeiten entlassen Apotheken zuerst die PKA", sagt Tanja Kratt, zweite Vorsitzende der Apothekengewerkschaft Adexa. Regelmäßig stellen PKA den größten Anteil der arbeitslos gemeldeten Apotheken-angestellten. Sie könne im Moment "keinem mit gutem Gewissen empfehlen, PKA zu werden", so Kratt. Bundesweit ist die Zahl der PKA-Ausbildungsplätze 2008 im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen - insgesamt wurden 2137 neue Verträge geschlossen. Es zeigt sich jedoch ein erhebliches Ost-West-Gefälle: Im Saarland schloss 2008 laut Adexa etwa jede 6. Apotheke einen entsprechenden Lehrvertrag, in Sachsen und Thüringen war es nur jede 50. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr in Thüringen lediglich neun neue PKA-Azubi-Verträge - der deutschlandweite Tiefstand. Spitzenreiter in Sachen Ausbildung waren mit 377 beziehungsweise 342 neuen Azubis die Kammerbezirke Bayern und Nordrhein. Angesichts der Entwicklung sei vor allem in den neuen Bundesländern ein PKA-Mangel in den kommenden Jahren zu befürchten, sagte Kratt. Derzeit werde die Arbeit häufig durch andere Apothekenmitarbeiter aufgefangen. "Man wird allerdings nicht ewig auf PTAs oder Pharmazieingeneure zurückgreifen können", sagte Kratt.

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Aktuelles

07.06.2017
Tag der Apotheke am 7. Juni 2017
Derzeit gibt es gut 20.000 Apotheken in Deutschland. Mit 24 Apotheken auf 100.000 Einwohner liegt die Bundesrepublik zwar unter dem EU-Durchschnitt von 31, aber eine flächendeckende Versorgung zwischen Sylt und Bodensee wird gewährleistet.
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31.03.2017
Apotheker kritisieren Blockadehaltung der Bundes-SPD im Koalitionsausschuss
Der Apothekerverband Brandenburg e.V. (AVB) stellt sich die Frage, welche Interessen die Bundes-SPD mit ihrer Blockadehaltung beim Versandhandelsverbot mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln eigentlich vertritt. Im Verhandlungsmarathon des Koalitions
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23.12.2016
Apotheken sind immer für Sie da: Dank Nacht- und Notdienst rund um die Uhr – auch an Feiertagen
Die Dienstbereitschaft einer Notdienst-Apotheke dauert grundsätzlich 24 Stunden. Zu den Feiertagen und in den Weihnachtsferien ist die Erreichbarkeit einer Notdienstapotheke zu Hause oder unterwegs besonders wichtig.
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19.12.2016
Apotheken sichern - Patientenschutz stärken
Die Apothekerinnen und Apotheker begrüßen die gemeinsame Position zum Versandhandelsverbot verschreibungspflichtiger Arzneimittel mit dem Landesverband der Freien Berufe Land Brandenburg e.V.
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17.11.2016
Apotheker geben immer weniger Antibiotika ab
In den öffentlichen Apotheken im Land Brandenburg geben die Apothekerinnen und Apotheker immer weniger Antibiotika an ihre Patienten ab: Im Jahr 2015 gut 14 Prozent weniger als noch zehn Jahre zuvor.
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