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Newsletter 2-2010
Spruch des Monats:
Es steht im Augenblick 1:1. Aber es hätte auch umgekehrt lauten können.
(c) Heribert Faßbender, (*1941), deutscher Sportjournalist

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1. Apothekenzahl in Deutschland sinkt erstmals seit 2003

Erstmals seit 2003 sinkt die Zahl der Apotheken in Deutschland. Ende 2009 gab 21.548 öffentliche Apotheken im Bundesgebiet - das sind 54 weniger als ein Jahr zuvor (Ende 2008: 21.602). Seit Ende 2003 war die Zahl der Apotheken von 21.305 fünf Jahre lang hintereinander leicht angestiegen. Das berechnete die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände und bestätigt damit einen Bericht der BILD-Zeitung vom März 2010.

Ein wesentlicher Grund für den Rückgang der Apothekenzahl ist der intensive Wettbewerb zwischen den Apotheken. So wurde 2004 beispielsweise die Preisbildung für Arzneimittel der Selbstmedikation freigegeben. Seit 2007 entsteht in den Apotheken ein erhöhter Personal- und Sachaufwand durch die Umsetzung der Rabattverträge für die Kassen. Die Zahl der zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abgegebenen Packungen rezeptpflichtiger Arzneimittel stagnierte 2009.

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2. Apotheken als Jobmotor 2009: 147.000 Beschäftigte

Trotz ihrer rückläufigen Gesamtzahl bleiben die Apotheken in Deutschland mit 147.000 hochqualifizierten Arbeitsplätzen ein Beschäftigungsmotor. Zum Vergleich: Derzeit sind in den 21.500 Apotheken rund 10.000 Menschen mehr beschäftigt als noch vor fünf Jahren. Das berechnete die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Die neue Broschüre "Die Apotheke: Zahlen, Daten, Fakten 2009" wurde auf dem 47. Wirtschaftsforum des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) in Potsdam vorgestellt. Zu den Ursachen für die steigende Beschäftigung gehört u.a. der Mehraufwand durch die Rabattverträge: So verursacht die persönliche Betreuung der Patienten bei der Umstellung auf ein anderes Arzneimittel einen erhöhten Personalaufwand. Unter den insgesamt 147.000 Beschäftigten in den Apotheken sind 48.000 Apotheker/innen, 54.000 Pharmazeutisch-Technische Assistent/innen (PTA) und 36.000 Pharmazeutisch- Kaufmännische Angestellte (PKA). Die weiteren Arbeitsplätze entfallen u.a. auf Apothekerassistenten, Pharmazie-Ingenieure und Pharmazeuten im Praktikum.

Mit mehr als 10.000 Ausbildungsplätzen (PKA in Ausbildung, PTA-Praktikanten, Pharmazeuten im Praktikum) investieren die deutschen Apotheken auch in die Zukunft ihres Berufsstandes. Demnach werden genau 10.087 Jugendliche und junge Erwachsene in den 21.548 Apotheken im Bundesgebiet ausgebildet (Stand: Ende 2009). Ein Jahr zuvor waren es noch 9.846 Auszubildende und Praktikanten gewesen. Somit ist trotz sinkender Apothekenzahl sowohl die Zahl aller Beschäftigten als auch die Zahl der jungen Beschäftigten binnen Jahresfrist gestiegen.

Michael Klauß, Geschäftsführer des Apothekerverbandes Brandenburg: "Es ist gut, dass die bundesweit sinkende Apothekenzahl nicht zu einem Abbau bei den Ausbildungsplätzen geführt hat. Im Flächenland Brandenburg mit seinen spezifischen Anforderungen ist es besonders wichtig, dass einerseits die Versorgung der Bevölkerung auch in personeller Hinsicht gewährleistet ist und andererseits der Ausbildungsmarkt durch die Angebote in Apotheken gestützt wird". Mit Blick auf steigende personelle Anforderungen investieren die Apotheken damit auch in Krisenzeiten weiterhin in die Zukunft ihres Berufsstandes.

Unter den 10.087 Jugendlichen sind 1.287 Pharmazeuten im Praktikum, 2.645 PTA Praktikant/innen und 6.155 PKA-Auszubildende. Wer Apotheker/in werden will, muss zunächst ein vierjähriges Universitätsstudium der Pharmazie und anschließend ein einjähriges Praktikum erfolgreich abschließen. Pharmazeutisch-Technische Assistent/innen (PTA) besuchen zwei Jahre lang eine Fachschule, bevor sie ein halbes Jahr praktische Erfahrungen in der Apotheke sammeln. Um Pharmazeutisch-Kaufmännische/r Angestellte/r (PKA) zu werden, durchläuft man eine duale Ausbildung, die drei Jahre dauert und parallel in Berufsschule und Apotheke absolviert wird.

534 arbeitslose Apotheker
In Deutschland sind nur 534 approbierte Apotheker arbeitslos gemeldet. Dies berichtete das Nachrichtenmagazin "Stern". Damit wird ein "absolutes Rekordtief" ausgewiesen. Vor allem die Zahl der bei der Zahl jüngeren Pharmazeuten auf Jobsuche sei gesunken. Auch die künftigen Berufsaussichten stehen laut "Stern" nicht schlecht. Wie Zahlen der Universität Duisburg-Essen beziehungsweise des Statistischen Bundesamtes nahe legen, schließen bis 2015 pro Jahr 1900 Studenten ihr Studium ab. Dagegen gehen jährlich 1600 Pharmazeuten in Rente. Sowohl die Zahl der Studienanfänger als auch der Absolventen und der Studenten insgesamt ist seit einigen Jahren rückläufig: 2007 begannen 2752 junge Menschen eine pharmazeutische Hochschulausbildung, 1788 schlossen mit dem Staatsexamen ab. Das Erfolgsniveau liegt bei 75 Prozent, deutlich über dem Wert anderer naturwissenschaftlicher Fächer wie Chemie oder Physik. 331 Pharmazeuten promovierten.

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3. infas-Umfrage zur Selbstmedikation: Kunden vertrauen ihrer Stammapotheke vor Ort

Bei der Selbstmedikation verlassen sich die Menschen in Deutschland auf wohnortnahe Apotheken. Für 76 Prozent der Bundesbürger ist es "sehr wichtig" oder "eher wichtig", dass sie sich in der Apotheke um die Ecke mit rezeptfreien Arzneimitteln versorgen können. Das ergab eine repräsentative infas-Umfrage im Auftrag des Deutschen Apothekerverbandes (DAV).

Rund zwei Drittel der Befragten (69 Prozent) gaben an, dass sie verschreibungsfreie Präparate in ihrer jeweiligen Stammapotheke kaufen; ein Drittel (36 Prozent) kauft dagegen in unterschiedlichen Apotheken vor Ort (Mehrfachnennungen waren möglich). Auffällig ist dabei, dass es einen Unterschied zwischen den Geschlechtern gibt: Frauen (73 Prozent) kaufen rezeptfreie Medikamente eher in ihrer Stammapotheke als Männer (64 Prozent). Männer (41 Prozent) gehen demzufolge häufiger in unterschiedliche Apotheken vor Ort als Frauen (31 Prozent). Die repräsentative, telefonische, bundesweite Befragung von mehr als 1.000 Bürger/innen ab 18 Jahren wurde im April 2010 vom Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH (infas) durchgeführt.

infas-Studie zur Selbstmedikation: Apothekenkunden, die Beratung einfordern, sind sehr zufrieden

Apothekenkunden sind zufrieden mit ihrer Apotheke vor Ort und deren Beratung. Und: Käufer von rezeptfreien Arzneimitteln, die in der Apotheke bewusst eine intensive Beratung einfordern, sind sogar noch zufriedener als diejenigen Selbstmedikationskunden, die auf eine intensive Beratung verzichten. Das ist ein weiteres Ergebnis der repräsentativen infas-Studie im Auftrag des Deutschen Apothekerverbandes (DAV).

Die Einschätzung der Apothekernutzer erfolgte anhand einer Skala von "1 = sehr zufrieden" bis "4 = sehr unzufrieden". Bei der allgemeinen Zufriedenheit mit der Apotheke vor Ort vergaben die "Beratungsnachfrager" die Note 1,5, wohingegen die"Beratungsvermeider" eine Durchschnittsnote von 1,9 vergaben. Bei der Zufriedenheit mit der Beratung durch die Apotheke vor Ort gaben die "Beratungsnachfrager" die Note 1,6 und die "Beratungsvermeider" die Note 2,2. Dr. Andrea Lorenz, Vorsitzende des AVB: "Dies zeigt, dass eine gute Kommunikation und das Zusammenspiel von Apotheker und Patient auch bei der Selbstmedikation eine zentrale Rolle für die Zufriedenheit und damit auch für den Erfolg der Behandlung spielen. Patienten sollten aktiv nachfragen und die Kompetenz des Apothekenteams nutzen." Die repräsentative, telefonische, bundesweite Befragung von mehr als 1.000 Personen ab 18 Jahren wurde vom Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH (infas) durchgeführt. Die daraus folgende Studie zur Selbstmedikation unter dem Titel "Was die Menschen wollen" war vom DAV beauftragt worden.

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4. Apotheker unterstützen Behindertensport

Auf Bundes-, Landes- und lokaler Ebene gibt es bereits zahlreiche gemeinsame Initiativen und Projekte von Apothekerschaft und Behindertensport. Bereits seit Sommer 2008 fördern die Apotheken den Behindertensport nach Kräften. Während der Winterspiele 2010 in Kanada unterstützten sie das gesamte Team und insbesondere die fünffache Goldmedaillengewinnerin und Biathletin Verena Bentele, die als Botschafterin gemeinsam mit den Apotheken das Thema Behindertensport in die Öffentlichkeit trägt. Hans-Joachim Lange, Mitglied des Vorstandes des Apothekerverbands Brandenburg und aktiver Sportler: "Wir verstehen uns als Partner der Sportlerinnen und Sportler und wollen in dieser Rolle auch in Zukunft dazu beitragen, dem Behindertensport auch jenseits von Großveranstaltungen wie den Paralympics ein Podium zu bieten." Der Apothekerverband Brandenburg wird dies im Rahmen seines zwanzigjährigen Jubiläums tun und einen Behinderten-Fußballverein aus dem Land Brandenburg mit einer Spende unterstützen.

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5. Weniger Rezepturen, mehr Spezialanfertigungen

Die 21.500 deutschen Apotheken haben im vergangenen Jahr rund 15,6 Millionen individuelle Rezepturen hergestellt - rund 3 Prozent weniger als noch im Jahr davor. Das geht aus aktuellen Daten des Deutschen Arzneiprüfungsinstituts (DAPI) hervor, die die ABDA veröffentlicht hat. Die Zahlen beziehen sich auf Rezeptabrechnungen zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Allgemeine Anfertigungen wie Salben oder Kapseln sind im Vergleich zum Vorjahr sogar um 9 Prozent auf insgesamt 10,2 Millionen Herstellungen zurückgegangen. Jede zweite Verschreibung stammt dabei von einem Hautarzt, jede fünfte von einem Allgemeinarzt. Kinderärzte stehen mit 9 Prozent aller Rezepturverordnungen auf Platz drei. Weitere Verschreibungen gehen auf Kliniken und Institute sowie andere Facharztgruppen zurück.

Zugelegt haben dagegen Spezialrezepturen. Mit rund 5,4 Millionen Anfertigungen stieg deren Zahl um rund 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Den Hauptanteil machen Methadonzubereitungen aus: 3,1 Millionen Rezepturen wurden für Präparate zur Substitution abgerechnet. 1,7 Millionen Herstellungen entfallen auf Zytostatika, der Rest auf Ernährungslösungen sowie sonstige Parenteralia wie Schmerz-, Antibiotika- oder Virustatikalösungen.

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6. 16 statt 19 Prozent Mehrwertsteuer auf Arzneimittel: Kassen könnten 700 Mio. Euro pro Jahr sparen

Gesetzlich Versicherte könnten bis zu 0,2 Prozentpunkte weniger Krankenkassenbeitrag zahlen, falls die Mehrwertsteuer auf Arzneimittel gesenkt würde. Eine Senkung des allgemeinen Satzes von 19 auf 16 Prozent, wie in einem Gutachten vom Finanzprofessor Rolf Peffekoven vorgeschlagen, würde die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) um etwa 700 Mio. Euro pro Jahr entlasten. Bei einer Senkung auf den ermäßigten Satz in Höhe von 7 Prozent würden die Kassen sogar rund 2,8 Mrd. Euro pro Jahr einsparen. Das berechnete die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Im Jahr 2009 zahlte die GKV insgesamt 4,35 Mrd. Euro Mehrwertsteuer an den Finanzminister. "Bei der Mehrwertsteuer auf Medikamente liegt Deutschland im europäischen Spitzenfeld", sagt ABDA-Präsident Heinz-Günter Wolf: "Das Einsparpotenzial ist enorm und könnte innerhalb kürzester Zeit realisiert werden, ohne dass die Versorgung der Menschen darunter leiden würde. Die Versicherten könnten davon durch einen besseren Beitragssatz profitieren."

Klarstellung: Apotheken zahlen Gewerbesteuer und würden nicht von Mehrwertsteuersenkung profitieren
Angesichts missverständlicher Medienberichte stellt der Deutsche Apothekerverband (DAV) klar, dass die Apotheken selbstverständlich Gewerbesteuer zahlen und von einer möglichen Senkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel nicht profitieren würden. "Fakt ist, dass Apotheker zwar Freiberufler sind, aber dennoch als Betreiber einer Apotheke Gewerbesteuer zahlen müssen und somit ihren Beitrag zur Stabilisierung der kommunalen Finanzen leisten", sagt DAV-Vorsitzender Fritz Becker: "Wenn der Mehrwertsteuersatz für Arzneimittel von 19 auf 7 Prozent sinken würde, wären die Kassen und Patienten finanziell entlastet. In den Apotheken wird die Umsatzsteuer aber mit der Vorsteuer verrechnet und ist deshalb nur ein durchlaufender Posten." Die neuesten verfügbaren Zahlen des Statistischen Bundesamtes weisen für die Apotheken auf ein Gewerbesteueraufkommen in Höhe von 318 Mio. Euro für das Jahr 2004 hin. Für das Jahr 2008 schätzt der DAV die Gewerbesteuerlast auf 316 Mio. Euro. Pro Apotheke ergibt sich somit eine rechnerische Gewerbesteuersumme von 14.600 Euro. Die Gewerbesteuer wird von den Gemeinden auf den Ertrag eines Gewerbebetriebes erhoben. Mittels eines örtlichen Hebesatzes können die Gemeinden das Aufkommen beeinflussen. Freiberufler - außer Apotheker - sind von der Gewerbesteuer befreit. Die gesetzlichen Krankenkassen haben im Jahr 2009 etwa 4,5 Mrd. Euro für die Mehrwertsteuer auf verordnete Arzneimittel ausgegeben und somit an den Finanzminister gezahlt. Das ist mehr Geld, als die Kassen für die Leistungen der 21.500 Apotheken mit ihren 147.000 Beschäftigten ausgeben (ca. 4,2 Mrd. Euro). Die Mehrwertsteuer auf Arzneimittel beträgt in Deutschland 19 Prozent. Krankenkassen, Patientenverbände und Apotheker fordern bereits seit langem, den ermäßigten Steuersatz in Höhe von 7 Prozent - analog zu vielen anderen Ländern - anzuwenden.

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7. Streit um Generika-Zwangsrabatt

Weil die Krankenkassen mit Pharmaherstellern um den Generika-Zwangsrabatt streiten, drohen den Apotheken Ausfälle in Millionenhöhe. Aus Sicht von rund 30 Unternehmen gilt der Abschlag für insgesamt 660 Präparate nicht. Der GKV-Spitzenverband pocht auf den Rabatt von 16 Prozent und empfiehlt den Kassen, den Apotheken die Rechnungen zu kürzen. Wie der Branchendienst APOTHEKE ADHOC berichtete, wollen die Hersteller den Streit nicht auf Kosten der Apotheken austragen, sondern selbst gegen die Kassen klagen.

Nach eigenen Angaben sind den Kassen bislang Abschläge in Höhe von 250 Millionen Euro entgangen. Unter den noch betroffenen Präparaten finden sich Nasentropfen und Vitaminpräparate, aber auch Krebsmedikamente, Immunsuppressiva und Antibiotika. Sowohl mittelständische Unternehmen als auch große Pharmakonzerne wie Pfizer, Novartis oder Sanofi-Aventis streiten mit den Kassen um die Abschläge.

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8. Tag der Apotheke 2010: Start der Nachwuchsoffensive

Der Tag der Apotheke 2010 fand bundesweit am 17. Juni statt. Er war der Starttermin für eine Nachwuchsoffensive, die auf den derzeitigen und prognostizierten Arbeitskräftebedarf in den öffentlichen Apotheken aufmerksam macht. Dabei geht es beispielsweise um Fragen, wie ein Pharmaziestudium abläuft oder welche Jobs man in der Apotheke ergreifen kann. Zielgruppe dieser Nachwuchsoffensive sind Schülerinnen und Schüler, die insbesondere im Internet und in "sozialen Netzwerken" angesprochen werden. Die Web-Plattform wurde zum Tag der Apotheke bekannt gemacht; die Nachwuchsoffensive soll dann an Fahrt aufnehmen und auch 2011 fortgesetzt werden.

Im Flächenland Brandenburg zeichnet sich außerdem ein Apothekermangel ab. "Noch ist die Bevölkerung gut versorgt, aber der Verkauf von Apotheken gestaltet sich schon heute sehr schwierig", sagt Michael Klauß, Geschäftsführer des Apothekerverbandes Brandenburg. Vor allem östlich von Berlin sei die Bereitschaft, sich niederzulassen, sehr niedrig. Verband und Kammer hoffen, mit einem brandenburgischen Universitätsstandort für Pharmazie dem Nachwuchsmangel entgegenwirken zu können.

Der Tag der Apotheke fand erstmals am 10. September 1998 statt. Seitdem wird er jedes Jahr durch die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände ausgerufen. Mit dieser bundesweiten Aktion wollen die öffentlichen Apotheken auf die Bedeutung ihres Heilberufes für die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung aufmerksam machen. Dabei stehen die Betreuung der Patienten durch das pharmazeutische Personal und das breite Leistungsspektrum der Apotheken im Mittelpunkt. Viele Apotheken nutzen den Tag der Apotheke, um ihre Kunden auf ihre besonderen Kompetenzen - von Diabetes bis Asthma, für Kinder und Senioren, von Homöopathie bis Rezepturen - aufmerksam zu machen.

Aktuelles

07.06.2017
Tag der Apotheke am 7. Juni 2017
Derzeit gibt es gut 20.000 Apotheken in Deutschland. Mit 24 Apotheken auf 100.000 Einwohner liegt die Bundesrepublik zwar unter dem EU-Durchschnitt von 31, aber eine flächendeckende Versorgung zwischen Sylt und Bodensee wird gewährleistet.
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31.03.2017
Apotheker kritisieren Blockadehaltung der Bundes-SPD im Koalitionsausschuss
Der Apothekerverband Brandenburg e.V. (AVB) stellt sich die Frage, welche Interessen die Bundes-SPD mit ihrer Blockadehaltung beim Versandhandelsverbot mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln eigentlich vertritt. Im Verhandlungsmarathon des Koalitions
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23.12.2016
Apotheken sind immer für Sie da: Dank Nacht- und Notdienst rund um die Uhr – auch an Feiertagen
Die Dienstbereitschaft einer Notdienst-Apotheke dauert grundsätzlich 24 Stunden. Zu den Feiertagen und in den Weihnachtsferien ist die Erreichbarkeit einer Notdienstapotheke zu Hause oder unterwegs besonders wichtig.
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19.12.2016
Apotheken sichern - Patientenschutz stärken
Die Apothekerinnen und Apotheker begrüßen die gemeinsame Position zum Versandhandelsverbot verschreibungspflichtiger Arzneimittel mit dem Landesverband der Freien Berufe Land Brandenburg e.V.
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17.11.2016
Apotheker geben immer weniger Antibiotika ab
In den öffentlichen Apotheken im Land Brandenburg geben die Apothekerinnen und Apotheker immer weniger Antibiotika an ihre Patienten ab: Im Jahr 2015 gut 14 Prozent weniger als noch zehn Jahre zuvor.
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