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Initiative "Gesundheit wählen" der Apothekerinnen und Apotheker vor Ort startet den Dialog mit Kandidaten zur Bundestagswahl 2013 über Gesundheitsthemen.

Vier von fünf Bundesbürgern interessieren sich für Gesundheitspolitik und möchten gerne mehr darüber erfahren.

Vier von fünf Bundesbürgern interessieren sich "sehr" (44 Prozent) oder "etwas" (40 Prozent) für Gesundheitspolitik. 13 Prozent der Menschen interessieren sich "weniger" dafür, aber nur 2 Prozent "überhaupt nicht". Das ergab eine repräsentative Meinungsumfrage von forsa - Gesellschaft für Sozialforschung im Auftrag der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Das Interesse nimmt demnach im Alter stark zu: Von den 18- bis 29-Jährigen interessieren sich 50 Prozent "etwas" und 24 Prozent "sehr" für Gesundheitspolitik. Von den Über-60-Jährigen interessieren sich dagegen 31 Prozent "etwas" und 55 Prozent "sehr" dafür.

"Gesundheit wählen", die Initiative der Apothekerinnen und Apotheker zur Bundestagswahl am 22. September 2013, will dieses Interesse an Gesundheitspolitik aufgreifen: In den 299 Wahlkreisen befragen Apotheker vor Ort die Kandidaten der großen Parteien zu den wichtigen Gesundheitsthemen, regen Diskussionen dazu an und sorgen so für Transparenz der verschiedenen Positionen im Wahlkampf. Auf der Webseite www.gesundheit-waehlen.de laufen ab sofort gesundheitspolitische Neuigkeiten aus dem ganzen Bundesgebiet ein - von den Fragen an die Politiker über "Zeitungsschnipsel" bis hin zu Videos und Faktenblättern. Das Besondere dabei: Der persönliche Dialog zwischen Apotheker und Bundestagskandidat über die Gesundheitsversorgung vor Ort wird bundesweit für alle Bürger transparent gemacht.

Die bis zu acht Positionsabfragen - offene Fragen des jeweils im Wahlkreis ansässigen Apothekers an seine Bundestagskandidaten - sind deutschlandweit weitgehend identisch, beziehen sich jedoch immer auf die Situation vor Ort. Die Initiative verzichtet dabei ganz bewusst auf Forderungskataloge in Form von Wahlprüfsteinen. Ein wichtiges Ziel besteht nämlich darin, einen Dialog zur Gesundheitspolitik zu initiieren, der die berechtigten Interessen der Patienten berücksichtigt. Im Zuge dessen werden auch die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Initiative bis zum 22. September die Möglichkeit bekommen, Fragen zur Gesundheitspolitik zu stellen.

Weitere Informationen unter www.abda.de und www.gesundheit-waehlen.de 

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