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30.06.2011

Engpässe bei Lieferung von Medikamenten

Neue Rabattverträge des AOK-Bundesverbandes nicht durchdacht

Mit Wirkung zum 1. Juni gelten für Apotheken die neuen Rabattverträge des AOK-Bundesverbandes mit den Pharmaunternehmen. Doch aktuelle Lieferengpässe verhindern die gewünschte Umstellung. „Lieferengpässe sind immer wieder ein Thema, da die AOKen pro Wirkstoff immer nur einen Hersteller benennen. Dieser kann auf die Bestellungen oft nicht reagieren", erklärt Michael Klauß, Geschäftsführer des Apothekerverbandes Brandenburg e.V.

Die Probleme sind nicht neu und verunsichern Apotheker wie auch Patienten gleichermaßen. Klauß fordert daher die AOKen auf, vor der nächsten Umstellung einen realistischen Zeitplan mit den betreffenden Pharmaunternehmen zu erarbeiten. Zu Beginn der Umstellung sollten die Unternehmen ausreichende Mengen vorrätig haben.

Rabattverträge sind eine Möglichkeit für die Krankenkassen Geld einzusparen und die Mitglieder finanziell zu entlasten. Für viele Arzneimittel gibt es unterschiedliche Hersteller. In den meisten Fällen ist eine Verwendung unterschiedlicher Präparate unbedenklich.

Sollten die Apotheker andere Medikamente als im Rabattvertrag vorgesehen abgeben, können Sanktionen durch die Krankenkassen folgen. Nur bei „pharmazeutischen Bedenken" dürfen die Präparate des Vertrages abgelehnt werden.


Weitere Informationen finden Sie unter www.avb-brb.de

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Hintergrundinformation:
567 Apotheken beraten die Brandenburger Bevölkerung tagtäglich in Gesundheitsfragen und versorgen sie flächendeckend mit Arzneimitteln. Die Inhaber von 538 Apotheken sind Mitglied im Apothekerverband Brandenburg, der ihre gemeinsamen wirtschaftlichen, arbeitsrechtlichen und berufspolitischen Interessen nach außen vertritt. Gegründet wurde der Apothekerverband Brandenburg e.V. am 25. September 1990 von 14 Apothekerinnen und Apothekern der drei Bezirke Cottbus, Frankfurt (Oder) und Potsdam. Sie vertreten die Interessen der in Brandenburg selbstständigen Apotheker und Apothekerinnen und nehmen ehrenamtlich verschiedene Aufgaben wie Verhandlungen mit Krankenkassen, die Darstellung des Verbandes in der Öffentlichkeit, die Betreuung von Selbsthilfegruppen, arbeitsrechtliche Beratungen und viele andere Pflichten wahr. . Fotos der Vorstandsmitglieder stehen auf der Internetseite www.avb-brb.de unter der Rubrik Vorstand/Vorstandsfotos sowie unter der Rubrik Presse zur Verfügung.

 

Kontakt Apothekerverband Brandenburg e.V.:
Michael Klauß, Geschäftsführer
Am Buchhorst 18, 14478 Potsdam
Tel.: +49 331 888 650, info@avb-info.de

 

 

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