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27.11.2014

Erste Hilfe im Straßenverkehr

In jedem Pkw ist der Verbandkasten Pflicht. Was in dieses Erste-Hilfe-Set hineingehört wird beim Deutschen Institut für Normung e. V. (DIN) erarbeitet. Das für die Verbandkastennorm DIN 13164 zuständige nationale Arbeitsgremium „NA Verbandmittel und Behältnisse" im Normenausschuss Medizin (NAMed) passte den vorgeschriebenen Inhalt an neuste medizinisch-wissenschaftliche Erkenntnisse an.

Seit Anfang 2014 ist diese Anpassung für Art und Menge der Befüllung des Kfz-Verbandkastens gültig. Eine Übergangsregelung erlaubt noch den Verkauf nach bisherigem Recht bzw. bisheriger Befüllungsnorm bis Ende 2014. Damit nicht zum 01. Januar 2015 alle Verbandkästen ausgetauscht werden müssen, erlaubt diese Übergangsregelung noch die Verwendung bis zum angegebenen Verfalldatum.

Bestimmte Produkte wie z.B. sterile Wundauflagen sind mit einem Verfalldatum versehen und müssen ohnehin von Zeit zu Zeit erneuert werden. Deshalb empfiehlt der Apothekerverband Brandenburg e.V. (AVB), auch angesichts der neu vorgeschriebenen Inhalte, eine Überprüfung des vorhandenen Kfz-Verbandkastens. 
Für die Anpassung an die neue DIN-Norm gibt es in den Apotheken so genannte Austausch- oder Ergänzungssets. Mit den Änderungen und je nach Zustand des Verbandskastens kann auch der Erwerb eines komplett neuen Kfz-Verbandkastens sinnvoll und vielleicht sogar günstiger sein. Damit ist eventuell auch das Problem mit abgelaufenen Verfalldaten gleich mit erledigt.

Durch die geänderte Befüllung der im Auto mitzuführenden Erste-Hilfe-Materialien sind einige Produkte neu hinzugekommen. Dafür sind andere Produkte nun nicht mehr notwendiger Bestandteil und können entfernt werden. Dadurch wird der Verbandkasten nicht umfangreicher und somit größer.

Für die fachgerechte Hilfe am Unfallort wurden folgende Artikel neu aufgenommen: ein 14-teiliges Pflasterset, das zugeschnittene und somit gebrauchsfertige Pflasterstrips sowie Fingerkuppenverbände in unterschiedlichen Größen beinhaltet. Zwei einzeln verpackte Tücher zur Reinigung unverletzter Hautpartien und ein Verbandpäckchen in Kindergröße. Im Gegenzug wurde die Anzahl der Verbandpäckchen Größe M, der Verbandtücher BR um jeweils die Menge eins reduziert sowie die Wundschnellverbände von acht auf vier Stück verringert. Die Verwendung von Mullbinden als Alternative für Fixierbinden wurde gestrichen.

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