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Gesundheit wählen

Unter dem Motto "Informieren und mitreden!" konnten sich alle Bürger in Deutschland schlaumachen, wie sich die Kandidaten in ihrem Bundestagswahlkreis die Gesundheitsversorgung der Zukunft vor Ort vorstellen.

Je ein ortsansässiger Apotheker von "Gesundheit wählen", einer Initiative der deutschen Apothekerinnen und Apotheker, befragte die Politiker im Vorfeld der Bundestagswahl 2013 zu ihren Meinungen über die wichtigsten Gesundheitsthemen im Wahlkreis: Wohin entwickelt sich die Gesundheitspolitik? Welcher Kandidat für den Bundestag steht für welche Positionen? Wie gehen die Parteien mit den Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung um?

Um ein Meinungsbild zum Gesundheitswesen in der Bevölkerung zu erhalten, gab die ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände - begleitend zur Initiative "Gesundheit wählen", zwei repräsentative Meinungsumfragen bei der forsa - Gesellschaft für Sozialforschung in Auftrag:

Forsa-Umfrage für "Gesundheit wählen": Gesundheitswesen ist schlecht auf demographischen Wandel vorbereitet

Zwei Drittel der Bundesbürger (63 Prozent) sind der Meinung, dass das Gesundheitswesen in Deutschland schlecht auf den demographischen Wandel vorbereitet ist. Für "eher schlecht" vorbereitet halten es 51 Prozent, für "sehr schlecht" sogar 12 Prozent. Auf die mit der älter werdenden Gesellschaft verbundenen Anforderungen ist das hiesige Gesundheitswesen gut vorbereitet - das sagen nur etwa ein Drittel der Befragten: 33 Prozent sagen "eher gut" und 3 Prozent "sehr gut". Das ergab eine repräsentative Meinungsumfrage von forsa - Gesellschaft für Sozialforschung im Auftrag der. Die unter-30-Jährigen sind derweil eher optimistisch: 45 Prozent halten das Gesundheitswesen für "eher gut" (42) oder "sehr gut" (3) vorbereitet.

Forsa-Umfrage für "Gesundheit wählen": Kostenersparnis ist wichtiger für Politik als bestmögliche Gesundheitsversorgung

Nach Meinung einer großen Mehrheit der Bundesbürger hat die derzeitige Gesundheitspolitik vor allem das Ziel, eine möglichst kostensparende Versorgung bereitzustellen (71 Prozent). Dagegen sind nur 25 Prozent der Menschen in Deutschland der Meinung, dass die bestmögliche medizinische Versorgung einen höheren Stellenwert für die Politik hat. Während die unter 30-Jährigen häufiger meinen, dass die bestmögliche Versorgung die höhere Priorität für die Politik hat (38 Prozent), sind die 30- bis 59-Jährigen der Meinung, dass eine kostensparende Versorgung einen höheren Stellenwert innehat (78 Prozent).

Die Umfrage von forsa für "Gesundheit wählen" ergibt darüber hinaus folgendes Meinungsbild: Vier von fünf Bundesbürgern interessieren sich "sehr" (44 Prozent) oder "etwas" (40 Prozent) für Gesundheitspolitik. Eine Mehrheit der Deutschen befürchtet, dass sich die Gesundheitsversorgung in den nächsten Jahren eher verschlechtern (51 Prozent) oder zumindest nicht verändern wird (35 Prozent).

Insgesamt 13.000 Fragen stellte "Gesundheit wählen" an die Bewerberinnen und Bewerber für den Deutschen Bundestag 2013

Für die Initiative "Gesundheit wählen" stellten 299 Apothekerinnen und Apotheker in den ebenso vielen Wahlkreisen jeweils 7 oder 8 Fragen an 1.631 Direktkandidaten zur Bundestagswahl 2013. Anhand der 12.959 Antworten zur Zukunft der Gesundheitsversorgung vor Ort sollte ein Dialog zwischen den dort lebenden Bürgern und den für Berlin kandidierenden Politikern über notwendige Konzepte, gute Ideen und vorrangige Pläne entstehen. Unter dem Motto "Informieren und mitreden!" wurde dieser Dialog auf der Webseite "www.gesundheit-waehlen.de" dokumentiert, aufbereitet und bebildert.

"Die Initiative "Gesundheit wählen", an der sich auch die Landesapothekerkammer Brandenburg und der Apothekerverband Brandenburg (AVB) beteiligt haben, macht deutlich, wie sehr die Bürgerinnen und Bürger - auch in Brandenburg - an der Entwicklung des Gesundheitswesen interessiert sind und sich Gedanken über eine wohnortnahen Versorgung in der Zukunft machen", äußert Dr. Andrea Lorenz, Vorsitzende des AVB, als Fazit dieser Initiative.

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