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13.05.2009

AOK setzt auf Partnerschaft mit dem Apothekerverband Brandenburg – Arzneimittel-Rabattverträge starten am 1. Juni

AOK setzt auf Partnerschaft mit dem Apothekerverband Brandenburg -
Arzneimittel-Rabattverträge starten am 1. Juni

Teltow, den 13. Mai 2009
Nachdem in mehr als 40 Verfahren vor Vergabekammern und Gerichten die Rechtmäßigkeit der AOK-Rabattverträge abschließend bestätigt wurde, hat die AOK mittlerweile die Zuschläge für alle der insgesamt 63 ausgeschriebenen patentfreien Wirkstoffen erteilt. Die neuen Arzneimittelverträge haben eine Laufzeit von zwei Jahren und wurden mit 22 Partnerunternehmen der Pharmaindustrie geschlossen. Die Umsetzung beginnt am 1. Juni 2009 mit einer einmonatigen Übergangsfrist.
Nicht nur in dieser wichtigen Startphase setzt die märkische AOK auf eine intensive Zusammenarbeit mit dem Apothekerverband Brandenburg, damit die reibungslose Umsetzung der Gesetzesvorgaben in den Apotheken sicher gestellt wird. „Wir werden mit diesen Rabattverträgen einen Paradigmenwechsel im Generikamarkt erreichen", ist sich Frank Michalak, Vorstandsvorsitzender der AOK Brandenburg, sicher. Dr. Andrea Lorenz, Vorsitzende des Apothekerverbandes Brandenburg, ergänzt: „Wir setzen darauf, dass die Verträge der AOK mit den Herstellern funktionieren und die Apotheken auf dieser Basis die AOK-Versicherten optimal versorgen können."
Aufgrund der massiven Blockadetaktik der Pharmaindustrie musste der Start der Rabattverträge auf den 1. Juni verschoben werden. Trotz dieser Verzögerung hält die AOK an ihrer Übergangsfrist von einem Monat fest, damit die Umstellung der Patienten in den Apotheken problemlos erfolgen kann. Ab spätestens 1. Juli haben dann alle Vertragspartner die volle Lieferfähigkeit zu erfüllen. „Wir haben insbesondere für den Juni gemeinsam mit dem Apothekerverband praktische Übergangslösungen vereinbart, die allen Beteiligten genügend Zeit zur optimalen Vorbereitung und Umsetzung lassen", erklärt Michalak. Auch für Dr. Lorenz steht dabei die sichere Versorgung der AOK-Versicherten im Fokus: „Gerade in den ersten Wochen nach Einführung der neuen Rabattverträge muss die vereinbarte Übergangslösung eine sehr flexible Umsetzung sicherstellen. Das ist wichtig, damit die Abgabe der neuen Rabattprodukte in den Apotheken reibungslos läuft, AOK-Versicherte und Apotheken nicht über Gebühr belastet werden."
Wie erfolgreich die Umsetzung der bisherigen AOK-Rabattverträge ablief, zeigt die aktuelle Umfrage des sozialwissenschaftlichen Umfragezentrums der Universität Duisburg-Essen im Auftrag des wissenschaftlichen Institutes des AOK-Bundesverbandes (WIdO)1: Für mehr als drei Viertel der über 2.000 befragten AOK-Versicherten verlief die Umstellung auf ein Rabattprodukt problemlos, knapp zwei Drittel erhielten dabei ihr neues Rabattprodukt sofort aus der Apotheke.
Neben der engen Zusammenarbeit mit dem Apothekerverband erhält die AOK Rückendeckung vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG). Franz Knieps, Leiter der Abteilung „Gesundheitsversorgung, Krankenversicherung, Pflegeversicherung" im BMG machte am 6. Mai auf der Bundespressekonferenz in Berlin unmissverständlich klar: „Von den Krankenkassen erwarte ich, dass sie das Einsparpotenzial durch optimal ausgeschriebene Rabattverträge konsequent nutzen. Damit kann Geld erwirtschaftet werden, das dann den Versicherten zu Gute kommt." Für Knieps und das BMG gibt es daher keinen Zweifel: „Rabattverträge haben sich nach anfänglichen Korrekturen in der Feinabstimmung inzwischen bewährt. Sie bleiben damit ein fester Bestandteil des Instrumentariums zur Senkung der hohen deutschen Arzneimittelpreise."


Kontakt:
Apothekerverband Brandenburg
Dr. Andrea Lorenz
Vorsitzende
Havel-Apotheke
Bernhard-Kellermann-Straße 17
14542 Werder
Tel: 03327 - 45710

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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„Arzneimittelrabattverträge der AOK: Einstellung und Bewertung der AOK-Versicherten." Ergebnisse einer bundesweiten, repräsentativen Umfrage von 2.025 AOK-Versicherten. Jan/Feb. 2009. http://wido.de/meldungakt+M5911bc721db.html

 

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