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06.09.2012

Regionaltreffen in Potsdam bestätigt bundesweiten Trend: Brandenburger Apotheker sind zum Streik bereit.

Bereits Mitte August hatte der Apothekerverband Brandenburg seine Mitglieder zu Protest- und Streikbereitschaft schriftlich befragt. Daraufhin lud der Vorstand zu Regionaltreffen in Potsdam, Cottbus und Eberswalde ein, um mit den niedergelassenen Apothekern über geeignete Kampfmaßnahmen zu diskutieren.

Gestern fand das erste dieser Regionaltreffen im Apothekerhaus in Potsdam statt und die Verbandsmitglieder sprachen sich klar für Streikmaßnahmen aus. Die Bereitschaft, sich den streikenden Kollegen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland anzuschließen, ist deutlich zum Ausdruck gekommen. Damit zeigt sich, dass die Apothekerinnen und Apotheker in Brandenburg bereit sind, mit Protestaktionen deutlich zu machen, dass das bisherige Angebot von 25 Cent Honoraranpassung je abgegebene Rx-Packung, nach acht Jahren betriebswirtschaftlichen Stillstands, nicht akzeptabel ist. Trotz intensiver Gespräche sind das Bundeswirtschafts- und Bundesgesundheitsministerium bislang nicht auf die Forderungen der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände eingegangen. Die Apotheker fordern ein Plus von 1,04 Euro, um die bisherige Abkopplung von der wirtschaftlichen Entwicklung auszugleichen. Dafür zu kämpfen erklärten sich die Apotheker gestern bereit.

Einhellig begrüßten die Apotheker auf diesem Regionaltreffen die Position der Landesapothekerkammer Brandenburg und ihres Präsidenten Jens Dobbert. Sein "Offener Brief" an den Ministerpräsidenten Matthias Platzeck fand breite und einmütige Unterstützung.

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