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18.09.2012

Apotheken in Brandenburg informieren mit Fakten zu dem Vorurteil "Apotheken sind zu teuer"

„Apotheken sind zu teuer" ist eines der bekannten Vorurteile, die in den Medien und der Öffentlichkeit präsent sind, wenn von Apotheken die Rede ist. Diesem „Schubladen-Denken" begegnet nun der Apothekerverband Brandenburg e.V. mit Information und Aufklärung und startet mit seinen Mitgliedern die Kampagne: Apotheken informieren.

Auftakt dieser Informationskampagne ist das bekannte Vorurteil über die teuren Apothekenpreise. Die Handzettel, die in den Apotheken ausliegen, beantworten übersichtlich, klar und anschaulich die Frage: Kann der Apotheker Einfluss auf Medikamentenpreise nehmen? Hier wird darüber informiert und erläutert, wie sich die Preise bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln zusammensetzen und welchen Spielraum die Apothekerinnen und Apotheker bei rezeptfreien Medikamenten und dem sogenannten apothekenüblichen Ergänzungssortiment haben.

„Unser Anliegen ist mit Information und Transparenz die Leistungen der Apothekerinnen und Apotheker als Heilberufler darzustellen und gezielt über bestehende Vorurteile aufzuklären", so Dr. Andrea Lorenz, Vorsitzende des Apothekerverbandes Brandenburg.

„Apotheken sind zu teuer"! Diese, oder ähnlich formulierte Aussagen finden sich auch immer wieder in der aktuellen Diskussion um die Erhöhung des Apotheken-Honorars. Aber diese Argumente werden auch nicht richtiger durch ständige Wiederholung. Mit Plakaten und Handzetteln informiert die Kampagne mit einfachen und verständlichen Fakten, wie sich die Kosten von Medikamenten zusammensetzen.

Die Kampagne versteht sich als Anregung zum Nachdenken und als Anstoß zum Dialog mit den vielen Menschen, die täglich in die Apotheken kommen und die Anliegen und Positionen der Apothekerinnen und Apotheker nicht nachvollziehen können. Ziel der Kampagne ist es, einen Dialog zwischen Patient und Apotheker anzustoßen, der durch Information, Transparenz und Aufklärung erreicht werden soll.
„In erster Linie sind wir Heilberufler und unsere Beratung und unser Dienstleistungsangebot ist darauf ausgerichtet. Aber die Apotheker müssen sich auch um die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens sorgen. Und das ist unser Dilemma, dass wir zumeist als Kaufmann gesehen und daran gemessen werden. Dieses Dilemma hoffen wir aufbrechen zu können mit dieser Kampagne", so Dr. Andrea Lorenz, Vorsitzende des Apothekerverbandes Brandenburg.

Ausführliche Informationen und sämtliche Themen der Kampagne finden Sie auch auf der Internetseite www.apotheken-informieren.de.

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