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Aufklärungsaktion
"Wechselwirkungen sind nicht lustig"

Zwar sollte man annehmen, dass es zum heutigen Allgemeinwissen zählt, dass man Medikamente nicht mit einem Schluck Alkohol hinunterspült. Aber wie sieht es mit anderen Getränken aus?

Die Interaktionsstudie der Bayerischen Akademie für Klinische Pharmazie (BA KlinPharm) zeigt, wie hochaktuell die Aufklärungsaktion "Wechselwirkungen sind nicht lustig" ist. Denn nicht jeder weiß, dass einige Antibiotika in Kombination mit Milch überhaupt nicht oder nur eingeschränkt wirken. Oder, dass Frauen bei der Einnahme der Antibabypille besser auf Johanniskrautpräparate verzichten sollten, da diese die Wirkung der Pille aufheben können. Außerdem sollte man grundsätzlich Medikamente nicht mit Grapefruit oder Grapefruitsaft einnehmen, da sowohl Frucht als auch Fruchtsaft die Wirkungsweise des Medikaments auf verschiedene Arten beeinflussen kann.

Aus diesem Grund hat der Hessische Apothekerverband e. V. (HAV) unter dem Motto "Wechselwirkungen sind nicht lustig" ein Plakat entwickelt, das genau auf diese Problematik aufmerksam machen soll. Dieser Aufklärungskampagne haben sich der Apothekerverband Brandenburg e. V. und die Landesapothekerkammer Brandenburg angeschlossen und ihren Mitgliedern die Plakate und Handzettel zur Verfügung gestellt. "Denn", so die Vorsitzende des Apothekerverbands Brandenburg, Dr. Andrea Lorenz, " es ist uns ein ganz wichtiges Anliegen, das Verständnis bei unseren Kunden zu wecken. Es ist nicht Neugier, was die Apothekerinnen und Apotheker dazu bewegt, nach der Medikation der Patienten zu fragen. Sondern, dass das Fachwissen und die Beratungskompetenz in den Apotheken helfen kann, Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten zu erkennen und damit zu verhindern. Denn viele Interaktionsprobleme lassen sich mit einem Beratungsgespräch in der Apotheke leicht und schnell klären."

 

 

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